Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 2026-08-01
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Raul Matei (Matei Systems, „Matei Loyalty", „wir") und Unternehmern im Sinne von § 1 UGB („Kunde"), die die Plattform Matei Loyalty zur Verwaltung digitaler Treuekarten nutzen. Matei Loyalty richtet sich ausschließlich an Unternehmer, nicht an Verbraucher.
2. Vertragsgegenstand
Matei Loyalty stellt eine webbasierte Software-as-a-Service-Plattform bereit, mit der Betriebe digitale Stempel- und Punktekarten für ihre Kundschaft erstellen, ausgeben und verwalten können, einschließlich der Integration mit Apple Wallet und Google Wallet. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Tarif (siehe Tarifübersicht).
3. Vertragsschluss und Registrierung
Der Vertrag kommt durch die Registrierung eines Betriebskontos und die Bestätigung dieser AGB sowie der Datenschutzerklärung zustande. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und seine Zugangsdaten geheim zu halten.
4. Kostenlose Testphase
Neue Betriebskonten erhalten eine kostenlose, unverbindliche Testphase von 14 Tagen ab Anlage des Kontos, ohne dass eine Zahlungsmethode hinterlegt werden muss. Nach Ablauf der Testphase ist die Nutzung der Kernfunktionen (z. B. neue Stempel vergeben, Programme anlegen) nur mit einem aktiven, kostenpflichtigen Abonnement möglich; bereits gespeicherte Daten bleiben einsehbar.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Tarifseite ausgewiesenen Preise, jeweils zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Abhängig vom gewählten Abrechnungsintervall wird das Entgelt monatlich oder jährlich im Voraus fällig.
6. Vertragslaufzeit, Tarifwechsel und Kündigung
Das Abonnement verlängert sich automatisch um die gewählte Abrechnungsperiode (monatlich oder jährlich), sofern es nicht vor Ablauf gekündigt wird. Der Kunde kann jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode über das Kunden-Dashboard oder das Stripe-Kundenportal kündigen; bis dahin bleibt das Konto uneingeschränkt nutzbar. Ein Wechsel zwischen Tarifen ist jederzeit möglich; Preisunterschiede werden anteilig verrechnet (Proration).
7. Verfügbarkeit
Wir bemühen uns um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform, können jedoch keine 100%ige Verfügbarkeit garantieren. Insbesondere Wartungsarbeiten sowie Ausfälle von Drittanbietern (Hosting, Zahlungsdienstleister, Apple/Google) liegen außerhalb unseres Einflussbereichs.
8. Pflichten des Kunden
Der Kunde ist als datenschutzrechtlich Verantwortlicher für die über Matei Loyalty erhobenen Daten seiner eigenen Endkunden (Treueprogramm-Mitglieder) verpflichtet, eine eigene Rechtsgrundlage für deren Verarbeitung sicherzustellen. Mit der Anlage eines Betriebskontos akzeptiert der Kunde unseren Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform nicht missbräuchlich, insbesondere nicht zur Versendung unerwünschter Werbung, zu nutzen.
9. Haftung
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Für leichte Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Für Datenverlust haften wir nur, soweit dieser durch zumutbare, regelmäßige Datensicherung durch den Kunden vermeidbar gewesen wäre.
10. Datenschutz
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt unsere Datenschutzerklärung. Für die Verarbeitung der Endkundendaten des Kunden gilt der in § 8 genannte Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
11. Änderungen dieser AGB
Wir behalten uns vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies zur Anpassung an veränderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen erforderlich ist. Über wesentliche Änderungen informieren wir den Kunden rechtzeitig per E-Mail oder im Dashboard.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters (Traun) vereinbart. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.